Eine Reise auf der Kaiserroute

1. Kaufungen

Die Kriche des hl. Kreuz wurde von Kaiserin Kunigunde gestiftet und am 13. Juli 1025 eingeweiht.
Heinrich II. beurkundete am 20. August 1011 in Kaufungen, weitere Schnekungen 1018, 1019 und 1023.

2. Paderborn

10. August 1002 wurde Kunigunde durch Erzbischof Willigis von Mainz gekrönt. Zeitgleich fand die Weihe der Sophie Abt. v. Gandersheim statt.
Kaiser Heinrich II. ernannte Meinwerk zum Bischof von Paderborn, freundschaftlich.
Meinwerk empfing am 13.03.1009 in Goslar von Willingis die Bischofsweihe.
10 Aufenthalte des Kaisers in Paderborn.

3. Corvey

Reliquientranslation des hl. Vitus und des hl. Stephans.
Abt Wal wurde durch Druthmer, einem Benediktiermönch, vom Kaiser eingesetzt.
Unmittelbar vor der Krönung Kunigundes in Paderborn weilte das Königspaar in Corvey.

4. Hildesheim

Bischof Bernward lies auch die Michaelskirche erbauen.
Bischoof Meinwerk war Mitschüler des Kaisers in Hildesheimer Domschule!
Als Bischof Bernward am 20.11.1022 starb, ernannte der Kaiser Abt Goderhard zum Nachfolger!

5. Bad Gandersheim / Brunshausen

Die Stammeltern des Geschlechtes sind Luidof und Oda in Gadersheim, deren Enkel Heinrich I. 919 die Königswürde erlangt und Quedlinburg erlangt hat. Dessen Sohn Otto I. erhielt die Kaiserwürde im Jahr 936.
Das allererste Stiftungsgebäude war in Brunshausen (Dauerausstellung zum Geschlecht der Ottonen). Auch von Bedeutung ist das Grab Heinrich des Zänkers, gest. 28. August 955.

6. Goslar

Es war eine Entscheidung Kaiser Heinrich II. die Pfalz Werla aufzugeben und dafür Goslar aufzubauen. Hier waren große Silbervorkommen, um die vielen Kirchenbauten zu finanzieren! Es war die Staatsbank der Ottonen – auch Goethe erkannte das. Es befinden sich orginal Urkunden des Kaisers in Goslar Archiv.

7. Werla / Hornburg

Werla war eine große Pfalz mit Kapelle, die bereits Fußbodenheizung hatte. Ab 24. 02.1013 verweilte Heinrich II. längere Zeit dort, wegen Erkrankung. Die damaligen Staatsmänner wurden für Amtsgeschäfte nach Werla berufen.
Der im Bamberger Dom bestattete Papst Clemens II. kam aus Hornburg und war vorher Bischoff Suitger in Bamberg.

8. Halberstadt

Halberstadt wurde 780 Missionsstützpunkt und 922 von König Heinrich I. gegründet.
König Otto III. verlieh der Stadt Markt Münz Zoll und Bannrecht, was als Startpunkt zur Stadt gedeutet wird.
923 wird Bernhard von König Heinrich I. als Halberstadter Bischof eingesetzt.
Kaiser Heinrich II. besuchte Halberstadt auf dem Weg zur Domweihe in Mersburg.

9. Quedlinburg

Wichtige mittelalterliche König- und Kaiserpfalz, Damenstift und Grablege Welterbestadt. Heinrich I. wurde in Quedlinburg 919 zum König erhoben. In der Stiftskirche ost er mit seiner Frau Mathilde beigesetzt worden.
Kaiser Otto III. feierte hier mit seinen Schwestern Adelheid und Sophia das Osterfest.
Diese beiden Äbtistennen unterstützten die Königsbewerbung Kaiser Heinrich II.

10. Allstedt

Eine der wichtigen Pfalz der mittelalterlichen Kaiser und Könige.
Heinrich II. war 12 mal auf seiner geliebten Pfalz in Allstedt um Hoftage zu halten. Am 6. Januar 1017 berief er einen Reichstag ein. Von der Merseburg Domweihe kommend verabschiedete sich Kaiser Heinrichs II. im Oktober 1021 in Allstedt vor dem sächsischen Hoftag bevor er seine Italienreise antrat.

11. Memleben

Museum Kloster und Kaiserpfalz. Gehört seit dem 10. Jahrhundert zur europäischen Geschichte.
König Henirich I. und Sohn Kaiser Otto I des Großen, wie auch die gesamte Ottonische Herscherdynastie, hielten sich hier viel auf und starben in der Kaiserpfalz. Otto II. und seine Frau Theophanu stifteten, ihnen zu Ehren ein Kloster, das später Reichsabtei wurde.

12. Merseburg

König Heinrich I. erwarb Merseburg durch Heirat der Grafentochter Hatheburg. In Merseburg sind 26 Aufenthalte Kaiser Heinrich II. dokumentiert, der den Dom neu aufrichten lies. Im April 1021 fand dort der sächsische Hoftag statt, „zu dem alle Fürsten Europas zusammen kamen.“ (Anales Quedlinburgensis).
Der Dom wurde am 1. Oktober 1021 im Beisein Kaiser Heinrich II. geweiht.

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